Digitalisierung: Wenn Mülltonnen intelligent werden

»Singapur hat eine Recyclingquote von zwei Prozent. Die wollen wir steigern. Der Schlüssel dazu sind künstliche Intelligenz und intelligente Gefäße, d.h. Tonnen. Diese Tonnen haben in der ersten Phase Müllstandsmesser, das ist noch recht trivial. Da fährt das Auto nur noch hin, wenn die Tonne voll ist. Auf der nächsten Stufe kann man dann über die Inhalte kommen. Die Mülltonne weiß, was weggeworfen wird – das ist über Kameraauswertung möglich. Und wenn man dann Verpackung versehentlich in die Biotonne wirft, kann sie tuten oder blinken oder dem Verbraucher sagen, dass er falsch getrennt hat. Das ist entwickelt, der Auftrag in Singapur beginnt im April. Mit rund sechs Millionen Einwohnern ist das ein überschaubarer Markt. Aber das ist die Zukunft: intelligente Mülltonnen, autonome Fahrzeuge, eine App, die richtiges Trennen belohnt.«

Axel Schweitzer, Chef des Recycling-Unternehmens Alba, in „Abfall findet immer den billigsten Weg – … über unsinnige Verpackungen, intelligente Tonnen und eine Welt ohne Müll“, Süddeutsche Zeitung, 03. Februar 2020, Nr. 27

 
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