Christoph Kapalschinski über die Schwäche der Weltmarken

»Inzwischen mehren sich die Zeichen, dass viele globale Konsumgüterkonzerne tatsächlich zu sehr an ihrem Kern, den Marken, gespart haben. Seit Jahren wachsen weltweit, aber vor allem in den Schwellenländern, lokale Marken stärker als globale. In Europa legen sich die Supermarktketten, also die direkten Kunden der Produzenten, brutal wie nie mit den Konzernen an. Auch das liegt an der Schwäche der Weltmarken. Selbst starke Marken sind offensichtlich für Händler und Verbraucher ersetzbar geworden. Hersteller, die ihre Verkaufspreise nicht senken, fliegen aus dem Regal und werden durch No-Name-Produkte ersetzt. Umso mehr Geld müssen die Konsumgüterkonzerne nun in die Pflege ihrer Marken stecken.«

Christoph Kapalschinski, in „Die Konsumgüterriesen haben ihre wertvollen Marken auf Verschleiß gefahren“, Handelsblatt, 22.01.2019

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